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NuklearenergieKernkraftwerkeKernkraftwerke nutzen radioaktive Energie. Die Kernkraft gehört zu den nicht erneuerbaren Energien, da sie von einer Quelle abhängig ist, deren zurzeit bekannte Vorkommen begrenzt sind. Kernkraftwerke erzeugen darüber hinaus laufend Abfälle. Ein Kernkraftwerk ist ein Wärmekraftwerk, dessen primäre Quelle Uran 235 oder Plutonium 239 ist. Die heutzutage zur Elektrizitätserzeugung betriebenen Kraftwerke nutzen das Prinzip der Kernspaltung. Funktionsweise eines KernspaltungskraftwerksIm Reaktor (B) im Innern eines Schutzmantels gegen radioaktive Strahlung (A) wird eine Spaltung der Uran- oder Plutoniumkerne erzeugt, bei der Energie freigesetzt wird (E=mc2). Mit der vom Reaktor (B) abgegebenen Energie wird Wasser erwärmt. Dieser primäre Kreislauf gibt seine Wärme ab, indem er Dampf erzeugt (C). Der Dampf wird anschliessend durch eine Turbine (D) geleitet, die den Wechselstromgenerator antreibt, mit dem Strom erzeugt wird. Der Kühlkreislauf leitet die überschüssige Wärme über den Kühlturm (E) ab, von dem Wasserdampf aufsteigt.
Bei der Kernenergie wird zwar kein CO2 ausgestossen, ihr Nachteil besteht jedoch in der Erzeugung radioaktiver Abfälle. Die verschiedenen Produkte der Kernspaltung haben Halbwertzeiten (Zeitraum, in dem die anfängliche Anzahl radioaktiver Kerne durch Zerfall auf die Hälfte abgebaut wird), die von ein paar Sekunden bis hin zu mehreren Milliarden Jahren reichen. Die langfristige Lagerung dieser Abfälle ist mit erheblichen Problemen verbunden, für die bisher noch keine echte Lösung gefunden wurde. Ein Kernkraftwerk erzeugt eine Bandenergie, d. h. die Energie schwankt kaum im Laufe der Zeit. Dieses Band entspricht dem Grundverbrauch und die Spitzen werden durch flexiblere Produktionseinheiten wie z. B. Wasserkraftwerke gedeckt. Funktionsweise der Kernfusion
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