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  Windenergie

Die Quelle der Windenergie ist der Wind. Wenn die Sonne die Erde und die Luft in der Nähe der Erdoberfläche erwärmt, dehnt sich diese Luft aus, wird leichter und steigt auf. Beim Aufsteigen entsteht ein Sogeffekt an der Erdoberfläche und kalte Luft nimmt ihren Platz ein. Weiter oben kühlt die Luft ab und sinkt wieder nach unten. Auf Grund der Erdrotation wird der Wind nach Osten abgelenkt (auf der nördlichen Erdhalbkugel). Windenergie wird seit langem genutzt. Segelschiffe und Windmühlen gab es schon in der Antike. In beiden Fällen wird die Energie unmittelbar in kinetische Energie (Kraft und Bewegung) umgewandelt.


Funktionsweise eines Windrads

Windräder, diese modernen Windmühlen zur Stromerzeugung, haben nichts mit den traditionellen Getreidemühlen gemeinsam.

Windräder zur Stromerzeugung

Weitere Informationen über
Windenergie
Eine Nabe mit aerodynamischen Blättern dreht sich vom Wind angetrieben. Eine Achse verbindet die Nabe mit einem Wechselstromgenerator, der Strom erzeugt. Da die Frequenz des Stroms gleich bleiben muss, sorgt eine Regulierungstechnik dafür, dass sich die Blätter des Windrads immer mit derselben Geschwindigkeit drehen. Die Wirksamkeit der Windkraft hängt stark von der geografischen Lage ab. An der Küste ist der Wind oft stärker als im Landesinneren, daher die Idee, Windräder so im offenen Meer anzubringen, dass sie möglichst nahe an der durchschnittlichen Windrichtung ausgerichtet sind.
Der Nachteil der Windenergie besteht darin, dass sie nicht konstant und ziemlich unvorhersehbar ist. Und da sie nicht sehr konzentriert ist, müssen zahlreiche relativ grosse Windräder installiert werden, um eine erhebliche Menge Elektrizität zu erzeugen. Die Aerodynamik der Windräder ist viel besser geworden und diese werden immer leiser. Die Hauptnachteile dieser Energie sind ihre Unterbrechungen und ihre Abhängigkeit von ihrer Quelle. Manchmal weht der Wind, manchmal nicht, und manchmal ist der Wind auch zu stark.
 

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