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Hoch- und Höchstspannungsleitungen sind die «Autobahnen» des Stromnetzes. Die ober- oder unterirdischen Leitungen dienen dem Transport des in den verschiedenen Kraftwerken erzeugten Stroms über grosse Entfernungen. Das Transportnetz umfasst Hochspannungsleitungen von 50 bis 150 kV und Höchstspannungsleitungen mit 220 oder 400 kV. Letztere werden zur Verbindung nationaler und europäischer Netze untereinander verwendet. Die in der Praxis verwendeten Spannungen können von Land zu Land verschieden sein. Der Transport bei Hochspannung hat den Vorteil, dass unterwegs geringere Verluste anfallen. Um diese Energieverluste einzuschränken, wird die Spannung erhöht und gleichzeitig die Stromstärke reduziert. Dadurch können leichtere Leiter eingesetzt werden, was wiederum zu niedrigeren Leitungsbaukosten führt. Wenn die Kabel nicht so schwer sind, genügen leichtere Masten, die sich besser in die Landschaft einfügen. |
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