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Laufwasser (Kraftwerk) Laufwasserkraftwerke werden an Flüssen gebaut, in denen das Wasser relativ schnell fliesst. Die Turbinen werden von dem fliessenden Wasser angetrieben, das somit die Wasserkraft liefert. Der Höhenunterschied zwischen dem oberen und dem unteren Wasserspiegel ist nicht sehr gross. Dies wird durch den hohen Durchfluss ausgeglichen. Das Wasser wird dabei sauerstoffreicher, was der Fauna sehr zu Gute kommt. Wenn der Wasserdurchfluss nicht sehr gross ist, werden diese Anlagen oft mit kleinen Stauanlagen (Talsperre, Stausee oder Schleuse) weiter oben verbunden, um eine grössere Fallhöhe zu erzielen. Laufwasserkraftwerke mit vertikal eingebauten Turbinen werden in Flüssen mit schnellem Flusslauf, hohem Wasserfall und relativ niedrigem Wasserdurchfluss eingesetzt. Bei hohem Wasserdurchfluss und niedrigem Fall werden die Turbinen horizontal eingebaut.
In der Schweiz findet man Laufwasserkraftwerke an den grossen Strömen (Rhone und Rhein), aber auch an manchen grossen Nebenflüssen.
RiesenstaudämmeStaudämme sind künstliche Bauwerke, die quer über einen Wasserlauf errichtet werden und das Wasser zurückhalten sollen. Sie bilden künstliche Seen oder Speicher. Damit werden oft mehrere Ziele verfolgt: Regulierung des Durchflusses einer Flusses, Bewässerung von Ackerland, Verhindern von Hochwasser und Überflutungen. Sie dienen ebenfalls der Stromerzeugung (Wasserkraftstaudämme) und liefern saubere Energie. Im Allgemeinen sind die Staudämme, die wir hier in Europa haben, von überschaubarer Grösse und ökologisch vertretbar. Ein Staudamm ist unverhältnismässig gross, wenn ganze Täler überflutet werden, so dass die Bevölkerung umgesiedelt werden muss und das lokale Ökosystem grundlegend verändert wird. Dies ist insbesondere bei folgenden Riesenbauten der Fall:
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